Petitionsübergabe an Ursula Wyss

10. SEPTEMBER 2018 

Die IG - SAVE OUR AARE hat am 10. September 2018 der Stadtberner Baudirektorin die Petition "Für Natur und Lebensqualität im Altenberg - Nein zur Mauer" übergeben. Unter dem Deckmantel des Hochwasserschutzes sind im Altenberg massive Ufereingriffe geplant, die Natur und Bevölkerung empfindlich treffen. Über 6000 Personen sind dagegen.    

Gemeinderätin Ursula Wyss sagte bei der Petitionsübergabe: "Wir nehmen euer Anliegen sehr ernst und wollen keinesfalls ein Projekt realisieren, das gegen die Bedürfnisse der AnwohnerInnen ist."  

Weiter versprach Ursula Wyss: "Voraussichtlich im Oktober oder November 2018 wollen wir uns mit euch zusammensetzen und nach Lösungen suchen." 

DIE ALTENBERGLER NEHMEN SIE BEIM WORT! 


SA 1. September 2018 

Protestfest - SAVE OUR AARE

Schön war's! 

NEIN ZUR MAUER IM ALTENBERG!

 PETITION

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SAVE OUR AARE

FÜR NATUR UND LEBENSQUALITÄT IM ALTENBERG - NEIN ZUR MAUER! 

Das Quartier Altenberg soll durch eine mindestens 1m hohe Schutzmauer gegen die Aare abgeschirmt werden. Dies um die Bevölkerung vor einem Jahrhunderthochwasser zu schützen. Das ist nicht nötig. Im Altenberg ist die Hochwasserproblematik im Vergleich zu anderen Aarequartieren gering. Die überdimensionierte Verbauung ist eine Luxuslösung und ein massiver Eingriff in die Natur und Lebensqualität. Notwendig ist sie höchstens in unmittelbarer Nähe der Untertorbrücke.

Im Sommer gehört der Altenberg zu den Bademeilen der Stadt Bern. Das soll so bleiben. Schwimmen im Kanal - Nein danke!

Geplant ist nebst einer Mauer auch eine Absenkung des Uferwegs mit Betonstufen. Dadurch steigt die Verletzungsgefahr für SchwimmerInnen massiv. Die Strömungsverhältnisse sind schwierig vorherzusehen. Hinzu kommt, dass ein abgesenkter Uferweg in der geplanten Form regelmässig überflutet und für SpaziergängerInnen gesperrt werden müsste. 

Die Forderungen:

Wir fordern deshalb den Gemeinderat dazu auf, dass

  • auf die geplante Mauer im Altenberg verzichtet wird
  • der Uferweg bleibt, wie er ist - die Absenkung und die Betonstufen lehnen wir ab
  • der Baumbestand erhalten bleibt
  • Gemeinderätin Ursula Wyss sich (z.B. bei einem Aareschwumm) ein Bild der Lage vor Ort macht und mit der Quartierbevölkerung Alternativen erarbeitet

Danke, dass Sie unsere Petition unterstützen. Diese kann von allen Personen unterzeichnet werden, auch von Minderjährigen und nicht Wahlberechtigten. Formulare können bestellt werden unter:  saveouraare@gmx.ch.

Petition bis zum 30. September 2018 zurücksenden an: Petition „Save our Aare“, c/o Angela Mattli, Altenbergstrasse 46, 3013 Bern

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